Zu den Unterschieden zwischen dem Drehbohrwerkzeug - Stahlblechgehäuse und doppelwandigem Gehäuse
Wenn wir von einem Gehäuse sprechen, denken wir zunächst an das auf dem Markt übliche kurze Gehäuse, das oft aus 8 bis 10 mm dickem, in Form gewalztem Stahlblech besteht. Ein einzelner Abschnitt eines solchen Gehäuses ist typischerweise 1 m oder 2 m lang. Es dient in erster Linie dazu, instabile Oberschichten zu stabilisieren, den Einsturz der Bohrlochöffnung zu verhindern und zu verhindern, dass Gegenstände in der Umgebung des Bohrlochs hineinfallen. Die Einbautiefe solcher Gehäuse auf Baustellen ist im Allgemeinen nicht zu tief und liegt je nach den spezifischen technischen Anforderungen zwischen 2 und 6 Metern. Während die Verrohrung aufgrund ihrer Material- und Strukturbeschränkungen teilweise die Rolle eines Schutzrohrs spielt, ist ihre Einbettungstiefe bei Verwendung unterschiedlicher Maschinen zum Abteufen begrenzt, was ihre Anwendung einschränkt. Die Herstellung des Gehäuses sollte den Designanforderungen entsprechen. Liegen keine konstruktiven Anforderungen vor, sind folgende Bestimmungen zu beachten:
Das Gehäuse kann aus Stahlblech oder Stahlbeton bestehen. Das fertige Gehäuse sollte die Anforderungen des Bohrverfahrens hinsichtlich Steifigkeit und Festigkeit erfüllen. Stahlgehäuse eignen sich für verschiedene Baubedingungen, sind äußerst sicher und können mehrfach wiederverwendet werden. Bei Bohrungen in geringen Wassertiefen können Stahlbetonhülsen eingesetzt werden.
Die Dicke der Verrohrung wird umfassend auf der Grundlage des Verrohrungsmaterials, der hydrogeologischen Bedingungen des Bohrlochstandorts, der Baumethode, des geplanten Pfahldurchmessers, des Verrohrungsdurchmessers, der Vergrabungstiefe und der Vergrabungsmethode bestimmt. Gegebenenfalls ist sie rechnerisch zu ermitteln. Im Allgemeinen sollte die Dicke von Stahlgehäusen für den Bohrpfahlbau 6–12 mm und für Stahlbetongehäuse 8–250 mm betragen.
Der Innendurchmesser der Verrohrung sollte etwas größer sein als der geplante Pfahldurchmesser, und der spezifische Wert sollte auf der Grundlage des verwendeten Bohrertyps ermittelt werden.
Die Einbautiefe des Gehäuses sollte den Konstruktionsanforderungen entsprechen. Liegen keine konstruktiven Anforderungen vor, sind folgende Bestimmungen zu beachten:
Wenn die Verrohrung auf trockenem Land oder in flachem Wasser vergraben wird, sollte die Vergrabungstiefe für undurchlässige Bodenschichten das 1,0- bis 1,5-fache des Außendurchmessers der Verrohrung betragen, jedoch nicht weniger als 1,0 m. Bei durchlässigen Bodenschichten wie Sandboden und Schluffboden ist die Verschüttungstiefe gleich, es empfiehlt sich jedoch, den Boden bis zu einer Tiefe von mindestens 0,5 m unter der Schnittkante des Gehäuses durch undurchlässigen Boden zu ersetzen. Der Austauschdurchmesser sollte den Gehäusedurchmesser um 0,5 bis 1,0 m überschreiten.
In tiefen Gewässern und Flussbetten mit dicken weichen Boden- und Schlickschichten sollte die Schneidkante des Gehäuses in die undurchlässige Schicht eindringen. Wenn keine undurchlässige Schicht vorhanden ist, sollte sie 0,5 bis 1,0 m in die Kies- oder Pflasterschicht eindringen.
Bei von Erosion betroffenen Flussbetten sollte die Schneidkante der Verrohrung mindestens 1,0 m in die allgemeine Erosionslinie eindringen. Bei Flussbetten, die stark von lokaler Erosion betroffen sind, sollte die Schneidkante der Verrohrung mindestens 1,0 m in die lokale Erosionslinie eindringen.
In saisonal gefrorenen Bodengebieten sollte die Schneidkante des Gehäuses mindestens 0,5 m in die nicht gefrorene Bodenschicht unterhalb der Frostgrenze eindringen. In Permafrostgebieten sollte die Schneidkante des Gehäuses mindestens 0,5 m in die Permafrostschicht eindringen.
Das beim Vollmantelrohrbau verwendete Futterrohr unterscheidet sich von gewöhnlichen Futterrohren. Aufgrund seiner Struktur kann es in einwandige Gehäuse und doppelwandige Gehäuse eingeteilt und in einzelne Abschnitte mit einer Länge von 2 m, 3 m und 4 m unterteilt werden. Derzeit wird hauptsächlich die doppelwandige Gehäusekonstruktion auf dem Markt eingesetzt. Doppelwandige Gehäuseabschnitte verfügen über ein Design mit doppelwandigen Innen- und Außenrohren, wodurch die Steifigkeit des Gehäuses effektiv verbessert werden kann. Sein konstruktiver Aufbau sorgt dafür, dass die Außenfläche bündig mit dem Boden abschließt und die Innenfläche flach ist, wodurch der Reibungswiderstand verringert wird, den die äußere Bohrlochwand beim Absenken der Verrohrung auf die Verrohrung ausübt. Gleichzeitig kann die Innenwand des Rohrs dem Bohrwerkzeug eine bessere Führung bieten und verhindern, dass es an der Innenwand des Gehäuses kratzt. Was die Verbindungsmethoden anbelangt, weist das Gehäuse eine knopfartige Stecker-/Buchsenverbindungsform auf, wobei die Anzahl der Verbindungen je nach Durchmesser des Gehäuses variiert. Diese Verbindungsmethode entspricht internationalen Standards und gewährleistet die Kompatibilität sowohl mit nationalen als auch internationalen Märkten. Darüber hinaus ermöglicht es schnelle Verbindungen und sorgt so für einen dichten und effizienten Bauprozess für den kompletten Mantelrohrbau.
Bei der Konstruktion mit einer Drehbohrmaschine handelt es sich um eine hochtechnische und systematische Ingenieursaufgabe. Nur wenn Sie die Geräteleistung, die gebohrten Schichten, die Bedingungen vor Ort, die Auswahl des Bohrwerkzeugs und die Betriebsverfahren vollständig verstehen

