Das Bauverfahren für Drehbohrungen und Betonfüllpfähle.

2024-06-22
Der Begriff bezieht sich im Allgemeinen auf den Pfahltyp, der von einer Drehbohranlage errichtet wird und offiziell als „Rotary Driven Bored Piles“ bekannt ist, in der Technik allgemein als „Rotary Piles“ abgekürzt. Aufgrund des Einsatzes von Maschinen sind keine großen Arbeitskräfte erforderlich, wodurch die Arbeitskosten erheblich gesenkt werden.
Der Lochbildungsprozess mit einem Drehbohrgerät beginnt, wenn ein eimerartiger Bohrmeißel, der mit einem Bodenventil ausgestattet ist, rotiert, um Boden und Gestein zu zerkleinern und den Schutt direkt im Bohreimer zu sammeln. Anschließend heben der Hebemechanismus des Bohrgeräts und die Teleskopbohrstange den Eimer zur Bodenentsorgung aus dem Loch und wiederholen diesen Zyklus, bis die vorgesehene Tiefe erreicht ist. Bei bindigen Böden mit guten Bindungseigenschaften können Trockenbohr- oder Klarwasserbohrtechniken eingesetzt werden, ohne dass eine Gülleunterstützung erforderlich ist. Umgekehrt ist in lockeren und kollabierbaren Bodenschichten oder dort, wo Grundwasser vorhanden ist und die Bohrlochwände instabil sind, eine statische Schlammwandbildung unerlässlich, bei der stabilisierender Schlamm oder eine stabilisierende Flüssigkeit in das Loch injiziert wird, um dessen Integrität aufrechtzuerhalten.
rotary drilling casing
**(1) Vermessung und Layout, Positionierung**
1. Die Mittelposition jedes Pfahls wird mit einem Tachymeter markiert und an diesen Punkten werden Holzpfähle angebracht. Um den Pfahl wird ein Kreis gezogen, indem eine Schnur gezogen und Kalkpulver darüber gestreut wird; Anschließend wird die Bohranlage so positioniert, dass ihre Mitte auf die Pfahlmitte ausgerichtet ist. Die zulässigen Abweichungen für die Pfahlpositionierung in einer Gruppe betragen 20 mm, während sie bei einreihigen Pfählen 10 mm beträgt.
2. Einbau und Positionierung der Verschalung: Die Abweichung zwischen der Mitte der Verschalung und der Pfahlmitte darf 50 mm nicht überschreiten.
**(2) Gehäuseinstallation**
1. Das Gehäuse sollte aus Stahlplatten mit einer Dicke von mindestens 10 mm bestehen.
2. Der Innendurchmesser des Gehäuses sollte 200–300 mm größer sein als der Bohrerdurchmesser.
3. Die Oberseite des Gehäuses sollte 1-2 Überlauflöcher haben.
4. Die Oberseite des Gehäuses muss mindestens 300 mm über dem Boden liegen.
5. Die Standardtiefe für den Gehäuseeinbau liegt zwischen 2 und 4 Metern.
6. Nach der Installation des Gehäuses müssen dessen Verschiebung und Vertikalität überprüft werden, wobei eine Toleranz von 50 mm für die Mittenausrichtung und eine maximale vertikale Abweichung von 1 % zu berücksichtigen sind.
**(3) Überprüfung der Pfahlmittelachse**
**(4) Platzierung der Bohranlage**
1. Das Bohrgerät verfügt über ein integriertes Nivelliersystem zur Einstellung der Vertikalität der Bohrstange.
2. Zu den Bohrwerkzeugen gehören: Drehbohrschaufeln, Rohrbohrkronen, Glockenbodenbohrkronen, Bohrschuttrückholrohre, Kernbohrschaufeln und Kegelspiralbohrkronen.
**(5) Bohrarbeiten**
1. Benachrichtigen Sie vor Beginn des Bohrens den Bauleiter und den Projektingenieur, um die Anzahl der Pfähle, den Konstruktionsdurchmesser und die Länge mit denen aus den Vorabbohraufzeichnungen zu vergleichen und den Zeitpunkt des Bohrbeginns zu dokumentieren.
2. Führen Sie eine intermittierende Pfahlfolge durch und achten Sie dabei auf einen Mindestsicherheitsabstand von dem Vierfachen des Pfahldurchmessers oder eine Wartezeit von mindestens 36 Stunden zwischen kürzlich gegossenen Betonpfählen und benachbarten Pfählen, die gebohrt werden. Der Erdaushub sollte mindestens 6 Meter von der Pfahlöffnung entfernt gehalten und umgehend entfernt werden.
3. Um einen stabilen und sicheren Betrieb des Drehbohrgeräts zu gewährleisten, verlegen Sie bei Bedarf Stahlplatten (Grundplatten), die dessen sichere Bewegung und Betrieb auf der Baustelle unterstützen können.
4. Beobachten Sie während des Bohrens genau jede Bewegung des Futterrohrs oder die Neigung der Bohrstange und beheben Sie alle festgestellten Probleme umgehend.