Ortbetonpfahl mit Futterrohrloch
Bei einem Rammpfahl, der auch als Rammpfahl bezeichnet wird, wird ein Stahlrohr (Futterrohr) verwendet, das den vorgesehenen Abmessungen des Pfahls entspricht. Nachdem das Rohr mit einer Pfahlspitze versehen wurde, wird es in den Boden gerammt. Anschließend werden Bewehrungskörbe in die Verrohrung abgesenkt und Beton eingefüllt, während die Verrohrung gerüttelt oder herausgehämmert wird. Die Vibration während des Extraktionsprozesses trägt dazu bei, den Beton zu verdichten und den gewünschten Ortbetonpfahl zu bilden. Diese Bauweise eignet sich für Bedingungen mit Grundwasser, Treibsand und Schluff. Abhängig von der Methode des Rohrabteufens und der Art der Vibration während des Abbaus können gerammte Futterrohrpfähle weiter in hammergetriebene Futterrohrpfähle eingeteilt werden, die häufig in bindigem Boden, Schluff, Sand und künstlichem Füllmaterial verwendet werden, und in vibrierende Futterrohrpfähle, die für geeignet sind Leicht dichter bis mitteldichter Kiesboden.
Es gibt deutliche Unterschiede zwischen dem Senkrohrpfahl und dem Bohrpfahl mit Futterrohrschutz.
Der sinkende Rohrpfahl nutzt eine Verrohrung, um das Erdreich an der Pfahlstelle herauszudrücken. Sobald die Verrohrung die vorgesehene Tiefe erreicht hat, wird der Bewehrungskorb abgesenkt und das Loch mit Beton gefüllt.
Der Bohrpfahl mit Verrohrungsschutz hingegen ist eine Art Bohrpfahlbauweise. Dabei wird mit einer Schlagbohrmaschine kontinuierlich auf die Pfahlstelle geschlagen, um Steine zu brechen und herauszuziehen und so das Pfahlloch zu bilden. Sobald die vorgesehene Pfahltiefe erreicht ist, wird der Bewehrungskorb eingesetzt
abgesenkt und Beton gegossen.
Weitere wichtige Unterschiede sind:
Der Senkrohrpfahl vermeidet Probleme wie Setzungen des Pfahlkörpers und unzureichende Tragfähigkeit, die durch schwimmendes Erdreich an der Pfahlspitze verursacht werden, was häufig bei Bohrpfählen auftritt. Es verbessert auch effektiv das Phänomen des schwimmenden Schlamms an der Oberfläche des Pfahlkörpers und spart Material. Allerdings kann es schwierig sein, die Bauqualität zu kontrollieren. Ein schnelles Herausziehen des Rohres kann zur Einschnürung des Pfahlkörpers führen. Darüber hinaus können zuvor gegossene Pfähle als Erdverdrängungspfähle durch Bodenverdrängung beeinträchtigt werden, was zu Schiefstellungen, Rissen oder sogar einer Fehlausrichtung führen kann.
Aufgrund des erheblichen Lärms, der durch das Hämmern entsteht, und der Vibrationswirkung auf umliegende Strukturen ist diese Technik nicht für städtische Gebiete geeignet und einige Städte haben ihre Verwendung in städtischen Gebieten verboten. Diese Technik eignet sich gut für Gebiete mit lockerem Boden und komplexen geologischen Bedingungen. Bei großen Felsbrocken in der Bodenschicht kann dies jedoch nicht umgesetzt werden, so dass der Einsatz alternativer Techniken erforderlich ist.
Unterschiede zwischen dem Drehbohrpfahl und dem Langspiralbohr-Druckinjektionspfahl bestehen vor allem in den verwendeten Maschinen und Bautechniken. Der Langspiralbohrpfahl ist auf Durchmesser bis 800 mm beschränkt, größere Durchmesser erfordern den Einsatz von Drehbohrpfählen.
Grundsätzlich handelt es sich bei beiden Techniken um ein maschinelles Bohren zur Herstellung des Pfahllochs. Beim Rotationsbohren kommt ein rotierender Bohrer zum Einsatz, beim Langspiralbohren kommt eine Langspiralbohrmaschine zum Einsatz.
Ortbetonpfähle beziehen sich auf Pfähle, die durch mechanisches Bohren, Stahlrohrextrusion oder manuellen Aushub im Baugrund gebildet werden, gefolgt von der Platzierung von Bewehrungskörben und dem Gießen von Beton. Abhängig von der Methode der Lochbildung können Ortbetonpfähle weiter in Senkpfähle, Bohrpfähle und Erdpfähle eingeteilt werden.
Der Hauptunterschied zwischen dem versenkbaren Rohrpfahl und dem Bohrpfahl liegt in der Anwesenheit einer Verrohrung während des Versenkvorgangs. Der Beton wird innerhalb der Verrohrung gegossen, während beim Bohrpfahl der Beton ohne Verrohrung direkt in das Bohrloch gegossen wird.
